mit der verspätung von über einem jahr: hier das video zu meinem musikvisualisierungsprojekt aus dem 6. semester, ihr wisst schon, die dosenwurfbude zu dem song krieg von deichkind:
mit der verspätung von über einem jahr: hier das video zu meinem musikvisualisierungsprojekt aus dem 6. semester, ihr wisst schon, die dosenwurfbude zu dem song krieg von deichkind:
meine fertige diplomarbeit, der visual music guide – ein leitfaden populärer musikstilrichtungen, ist mittlerweile gedruckt und abgegeben, am 25. und 26.07.2008 (freitag/samstag) von 14-19 uhr bzw. am samstag von 10-17 uhr findet die ausstellung der abschluss- und semesterarbeien an der fakultät gestaltung in würzburg statt, auf der das buch dann zu sehen sein wird.


es sind zwar eigentlich noch semesterferien, aber ich bin schon mal am recherchieren für meine diplomarbeit, derzeit kämpfe ich mich durch die unzähligen stilrichtungen mit hilfe des wikipedia-musikportals und des »handbuchs der populären musik«.

morgen gebe ich das exposé ab, hier das abstract:
ich werde einen genre-guide für (fast) alle populären musikstilrichtungen in buchform gestalten. dabei möchte ich jedem genre eine eigene visuelle umsetzung geben.
der rein visuellen gestaltung werde ich einen informationstext und passende zitate von musikern gegenüberstellen.
dem buch lege ich ein überformatiges, aufklappbares plakat bei, das eine übersicht über die »verwandtschaft« zwischen den einzelnen musikgenres (bzw. deren zeitliche entwicklung) darstellt.
nachdem ich meine ersten beiden ideen verworfen hatte (nachzulesen in verworfene ideen), machte ich mich also daran, eine installation zu finden, die sowohl den zuschauer einbindet und gleichzeitig auch destruktiv ist.
die lösung: eine dosenwurfbude der besonderen art. da ja die grundaussage des deichkind-songs „mit musik diese welt zu verändern“ ist, habe ich die musik als waffe in form einer discokugel umgesetzt, die einer abrißbirne gleicht, um das establishment zu zerschlagen. letzteres wird durch die dosen symbolisiert, die ich mit motiven aus der gesellschaft beklebt habe (z.B. mit köpfen von politikern und wirtschaftsbossen, statussymbolen, konsumgütern). der besondere clou waren noch die schnüre durch die dosen, so dass man die einzelnen dosentürme schnell wieder aufstellen konnte.
das war das erste scribble zur idee:
es folgten grobe entwürfe für die genaue umsetzung der bude, die im ganzen als zweite ebene noch das aussehen eines gefängnisfensters mit gitterstäben bekam (so dass man sinnbildlich seine ketten sprengt), verdeutlicht durch die beklebung mit einer mauerstruktur:
und so sah das ganze dann aus auf der semesterausstellung (schön mit aldi-süd-hörsaal dahinter), video kommt noch:
achja, den song „krieg“ kann man sich übrigens auf der myspace-seite von deichkind anhören.