nachdem ich meine ersten beiden ideen verworfen hatte (nachzulesen in verworfene ideen), machte ich mich also daran, eine installation zu finden, die sowohl den zuschauer einbindet und gleichzeitig auch destruktiv ist.
die lösung: eine dosenwurfbude der besonderen art. da ja die grundaussage des deichkind-songs „mit musik diese welt zu verändern“ ist, habe ich die musik als waffe in form einer discokugel umgesetzt, die einer abrißbirne gleicht, um das establishment zu zerschlagen. letzteres wird durch die dosen symbolisiert, die ich mit motiven aus der gesellschaft beklebt habe (z.B. mit köpfen von politikern und wirtschaftsbossen, statussymbolen, konsumgütern). der besondere clou waren noch die schnüre durch die dosen, so dass man die einzelnen dosentürme schnell wieder aufstellen konnte.
das war das erste scribble zur idee:
es folgten grobe entwürfe für die genaue umsetzung der bude, die im ganzen als zweite ebene noch das aussehen eines gefängnisfensters mit gitterstäben bekam (so dass man sinnbildlich seine ketten sprengt), verdeutlicht durch die beklebung mit einer mauerstruktur:
und so sah das ganze dann aus auf der semesterausstellung (schön mit aldi-süd-hörsaal dahinter), video kommt noch:
achja, den song „krieg“ kann man sich übrigens auf der myspace-seite von deichkind anhören.




